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Sportverein Lissendorf |
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Im Jahr 1900 zählte der Ort Lissendorf 621 Einwohner. Wie das nun mal so ist, wo viele Leute sind, sind auch viele ideelle Einstellungen. So war auch der Name Fußball im Sprachgebrauch der Lissendorfer Bürger kein fremdes Wort, denn ein Jungessellenverein, der damals bestand, befasste sich schon mit dem runden Leder.
In der wenigen Freizeit, die die Jugend hatte, kam auch das Spiel mit dem Ball nicht zu kurz, wahrscheinlich war es auch damals mehr bolzen als spielen.
Diese Art Freizeitbeschäftigung zog sich, wenn man die Ortschronik verfolgt, bis zum Jahre 1920 hin. Im September 1920 schlossen sich dann die schulentlassenen Jungen zu einem Sportverein zusammen, der durch Statuten gefestigt wurde und sich zusehends gut entwickelte.
Was aber war in der Zwischenzeit, also der Bolzerei im Jahre 1900 und dem Gründungsjahr des Vereins im Jahr 1920 alles geschehen.
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Die Entwicklung des Ortes ist hier in Stichworten: |
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1902 ergab eine Zählung 101 Gehöfte und 103 Haushalte. 1904 erhielt die Pfarrkirche neue Glocken. 1905 ergab eine Zählung 621 Einwohner (320 männl. und 301 weibl.) 1911 wurde mit dem Bau der Bahnstrecke Dümpelfeld - Lissendorf begonnen. Der Bau einer neuen Wasserleitung wurde begonnen. Die Planung zur Erschließung des Ortes mit elektrischem Strom wurde begonnen. 1912 wurde die Bahnstrecke Lissendorf – Jünkerath – Losheim - Belgien fertig gestellt. 1913 zeigte man schon Verständnis für die Jugend, denn die Scheune des damaligen Pfarrhauses wurde zu einem Jugendsaal umgebaut. 1914 - 1918 1. Weltkrieg 1920 wurde eine dritte Schulstelle im Ort eröffnet. Eine Gedenktafel für die 25 Lissendorfer, die im 1. Weltkrieg ihr Leben lassen mussten, wurde in der Pfarrkirche angebracht. 1921 wurde der Ort mit elektrischem Strom erschlossen.
Das Sportprogramm bestand hauptsächlich aus Fußball, wurde aber im Winter durch Turnen und Theater spielen ergänzt. Aus Anlass der Gründung des Vereins beschloss man, im kommenden Jahr ein Sportfest zu veranstalten.
Das Interesse am Sport mit dem runden Leder war so positiv, dass man zeitweise mit mehreren Mannschaften spielen konnte.
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Mehr zur Geschichte unter www.lissendorf.net
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Gründermannschaft Lissendorf |
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von links: Josef Krämer; Johann Heinen; Josef Bohnen; mittlere Reihe: Heinrich Crump; Willi Gütgen; Josef Heinen; Johann Schmitz; Nik Mauer; Math. Mönsch; Joh. Schmitz; Heinrich Schmitz
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Hier ist noch zu bemerken, dass schon damals der Begriff DJK - Deutsche Jugend Kraft bekannt war, denn eine Mannschaft spielte unter dem Namen DJK. Warum, ist nicht bekannt.
Die Jungens waren so erfolgreich, dass man lange Jahre mit 5 ersten Mannschaften auftreten konnte. Die anfängliche Zurückhaltung der Bevölkerung und des Ortsgeistlichen, Herrn Pfarrer Koll, wurde durch Erweiterung des Vorstandes und durch Aufnahme "Alter Herren' als Ehrenmitglied, darunter auch Herr Pfarrer Koll, schnell behoben.
Am 19. Juni 1921 gestaltete sich das erste Sportfest zu einem Wahren Volksfest. Um 13 Uhr ging der Verein mit den auswärtigen Spielgästen - heute sind es Gastmannschaften - zur Nachmittagsandacht. Danach ging der Festzug mit Musik zu dem festlichen geschmückten Sportplatz auf dem ,,Dennert". Der Platz befand sich in die Richtung Oberbettingen etwas unterhalb der heutigen Siedlung Weber, dem Dennerthof.
Der Verein hatte auf dem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Grundstück gründlich gearbeitet, das Spielfeld war startklar.
Sanitäter waren zur Stelle, Erfrischungshallen aufgebaut und während den Spielen konzertierte der Musikverein Lissendorf.
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Am Abend war im Saal Meyer-Heuser — heute Assion — ein Festkommers mit Konzert, Turnvorführungen, amerikanischer Versteigerung und Verlosung. Der Reinerlös war zum Wohle des Vereins.
Am 9. Juli 1922 veranstaltete der Sportverein 1922 Lissendorf, so nannte er sich damals, ein Werbeturn- und Spielfest. Die Turngeräte stellte der Turnverein 09 Jünkerath zur Verfügung, schon damals ein Zeichen gut nachbarlicher Verständigung. Nach gemeinsamen Kirchgang ging es dann wieder mit Musik und Gesang zum Sportplatz auf dem Dennert. Den Turnvorführungen und den Pokalspielen schloß sich ein Propagandaspiel — heute würde man dies als Werbespiel sehen — zwischen Euskirchen I und Gerolstein I an.
Auch damals machte man nicht immer Geschäfte. Die Chronik berichtet, daß nach Abschluß der Veranstaltung ein Manko von 2000 Reichsmark in der Kasse war.
In den Folgejahren wurde der Sportbetrieb im Fußball, Turnen und in der Leichtathletik sehr erfolgreich weitergeführt.
Hierzu ein Bild aus dem Jahre 1924 mit der gewohnten Standarte aus den Staffelläufen.
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Bild aus dem Jahre 1924 mit Staffellaufstandarte |
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Leider ist die Vereinschronik bis zum Jahre 1939 durch Kriegseinwirkung verloren gegangen.
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Bild aufgenommen um 1930 in Kirchweiler |
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Josef Leuwer, Josef Scheider, Theo Caspers, Josef Kranz, Josef Schneider, Otto Lenz, Badi Meyers, Heinrich Leuwer, Gotthard Zilligen, Paul Krost, Josef Meyer;
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1933 |
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Josef Meyer, Josef Leuwer, Badi Meyers, Josef Scheider, Willi Heydorn, Gotthard Zilligen, Josef Kranz, Mathias Assion, Heinrich Leuwer, Josef Schneider, Sebastian Zimmer, Paul Krost
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Josef Meyer, Gotthard Zilligen, Josef Zimmer, Neiß Zimmer, Nik Leuwer, Paul Krost, Josef Leuwer, Klaus Spohr, Job. Caspers, Eberhard Leuwer, Klaus Hoffmann
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in Gönnersdorf 1938/1939 |
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Nik Spohr, Willi Lenz, Paul Krost, Josef Zimmer, Eberhard Leuwer, Fritz Schmitz, Josef Leuwer, Jean Meyer, Josef Meyer, August Günter, Dionysius Zimmer (NeiB)
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Durch die Kriegs- und Nachkriegsverhältnisse war die Ausübung von Sport vollkommen zum Erliegen gekommen. Etwa 1946 fanden sich nach und nach einige sportbegeisterte junge Männer, meißt eben erst aus Kriegsgefangenschaft entlassen, zusammen und diskutierten über eine evtl. Neugliederung und Aufbau eines Sportvereins. Alte Unterlagen über den früher bestandenen Sportverein in Lissendorf waren nicht vorhanden oder nicht aufzutreiben. Wohl war bekannt, daß sich noch einige vom früheren Sportverein erworbene Pokale in gewissen Haushalten befinden sollen. Sie sind aber niemals jemanden zu Gesicht gekommen.
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Sportplatzherrichtung |
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Ohne daß bereits ein Verein oder Vorstand gewählt worden war, wurden schon Pläne für die Anlage eines Sportplatzes in Erörterung gezogen. Der Platz am Bahnhof war zu dieser Zeit noch mit Lagerschuppen und sonstigen landwirtschaftlichen Gütern belegt. Zudem war der Platz, er gehört zum Teil bereits der Gemeinde als auch noch Privatbesitz, zu klein und uneben. Für die Aufnahme eines Spielbetriebes war er also nicht geeignet.
Verhandlungen mit der Gemeinde waren schwierig und man zeigte wenig Interesse für die Belange der Sportjugend. Als Alternative zu diesem Platz wurde dann Grundstücke an Möschel, jetzt im Besitz von Rütten, durch die Gemeinde und Vertreter der sportinteressierten Jugend besichtigt. Der Erwerb dieser Grundstücke für die Herrichtung eines Platzes schien utopisch, er war auch zu klein. Auch der bereits vor dem Kriege auf dem Möschelberg von der Wehrmacht einigermaßen planierte Platz reicht in seinen Ausmaßen nicht für die Anlegung eines Fußballfeldes aus. Zudem waren noch reichlich Felsstücke an der Oberfläche, die mit Handgeräten nicht beseitigt werden konnten. Diese beiden Plätze schieden daher für die Aufnahme des Sportbetriebes aus.
Man kam daher nochmals mit der Gemeinde ins Gerede und unter dem Druck der Verhältnisse, wie sie bereits in anderen Gemeinden vorlagen und Sportplätze entstanden, wurde dem Sportverein der Platz am Bahnhof zur Verfügung gestellt. Die Gemeinde hatte inzwischen die noch fehlenden Grundstücke aus privater Hand angekauft, sodaß die Ausmaße für ein Fußballfeld ausreichten. Zur Ebnung des Platzes mußte an der Nord-West-Seite ein erheblicher Abtrag erfolgen und zur Bahnhofseite angeschüttet werden. Diese Arbeiten wurde in freiwilliger Dienstleistung von den inzwischen gegründeten Verein durchgeführt. Zur Bewältigung der Erdbewegungen holte man vom Steinbruch Ganser in Oberbettingen einige Loren mit Feldbahngleisen. Der Zustand dieser Transportfahrzeuge und der Schienen war derart schlecht, daß sehr viel Zeit für die Instandhaltung aufgewandt werden mußte. Ferner wurde das abzutragende Erdreich mit Ochsenpflug aufgelockert, verkarrt und mit viel Mühe und körperlichem Einsatz an die richtige Stelle verbracht. Eine alte, aus dem Kriege auf dem Bahnhofgelände stehende Dampfwalze wurde von sachkundigen Lockführern flott gemacht und konnte einige Runden zur Befestigung des Platzes drehen. Den Treibstoff „Kohle" spendeten wohlgesinnte Lockführer aus vorbeifahrenden Zügen. Der Platz war dann Ende 1947 in der jetzt vorhandenen Größe notdürftig spielfertig.
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Neugründung des Vereins |
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Wenn auch eine Schaar sport- und spielfreudiger junger Männer vorhanden war, so hatte der Verein noch kein klares Gesicht. Nicht zuletzt, weil die französische Besatzungsmacht die Bildung von Vereinen sehr eingeschränkt hatte. Unsere Bemühungen, den Verein in der Vorkriegsform wieder neu zu formieren, wurde durch die Besatzung abgelehnt. Zudem erschien es zweckmäßig, eine sport- und spielfähige Fußballmannschaft aus Spielern von Lissendorf und Birgel zusammenzubringen.
Das Interesse der Jugendlichen aus beiden Gemeinden war vorhanden und man begann, einen neuen Verein zugrunden, der allen Beteiligten dienen sollte. Es kam zur Gründungsversammlung im Vereinslokal Meyer-Assion und der Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:
Vorsitzender: Willi Stahl, stellvertr. Vorsitzender: Jakob Demary; Schriftführer und Kassierer: M. Zimmer; Beisitzer: Nikolaus Leuwer und Johann Michels; Kapitän: Hans Brandtsch.
Die dem Verein vorgeschriebene Satzung musste in die französische Sprache übersetzt werden was Peter Becker aus Jünkerath gegen angemessene Naturalien besorgte. Der Verein war somit handlungs- und spielfähig. Es wurden bereits einige Freundschaftsspiele durchgeführt, bis die erste Mannschaft in der zweiten Kreisklasse offiziell beginnen konnte. Damit waren allerdings die Besatzungsbedingten Regularien noch nicht abgeschlossen. Der Vereinsvorstand musste sich persönlich der Besatzungs-Kreisstelle in Daun vorstellen. Natürlich mussten die bekannten politischen Fragebogen von allen Vorstandsmitgliedern vorgelegt werden, ehe eine offizielle Zulassung des Vereins erfolgen konnte.
Etwa 1948 wurden alle zugelassenen Vereine nochmals politisch durchfilzt um zu verhindern, dass sich keine illegalen militärische Vereine unter den angegebenen Vereinsnamen befanden. Matthias Zimmer nahm für den Verein diesen Termin wahr und musste sich einen ganzen Tag lang in Daun aufhalten um einige wenige Minuten in Anspruch nehmende Fragen wahrheitsgetreu und mit Verbürgung der Wahrheit und persönlicher Haftung zu beantworten.
Fortan konnte der Spielbetrieb ungehindert durchgeführt werden, auch aus dem Grunde weil sich auf Kreisebene bereits der Kreissportverband etablierte und den Sportbetrieb koordinierte.
Es ist nachzutragen, dass der gegründete Verein den Namen
,,SPORTUNION LISSENDORF-BIRGEL" erhielt. (Abk.: LIBI)
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SPORTUNION LISSENDORF-BIRGEL |
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Das erste Spiel nach dem Krieg fand 1945 gegen Oberbettingen statt, dass mit 1 : 3 verloren wurde. Als" Sportplatz" wurde eine größere Wiese zwischen Lissendorf und Oberbettingen ausgewählt.
Lissendorf und Birgel schlossen sich zu einer Spielgemeinschaft zusammen und spielten unter dem Namen Sport-Union Lissendorf - Birgel, kurz LI-BI genannt.
LI-BI wurde eine gute Mannschaft und vor allem eine gefürchtete Pokalmannschaft. Es gehörte schon zum guten Ton, dass die erste Mannschaft LI-BI auf den Sportfesten gehörig absahnte. Viele erste Preise in Form von Pokalen künden von den Erfolgen.
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Ein Erfolg und ein erster Preis bedeutete viel mehr, als ein gewonnenes Spiel bei dem heutigen Modus. Damals mußten die Mannschaften in einem Pokalturnier 2x10 Minuten jeder gegen jeden spielen. Bei einer Teilnahme von 20 und mehr Vereinen konnte es passieren, daß das Endspiel abends gegen 21 Uhr ausgetragen wurde.
Der Reiz einer solchen Veranstaltung lag darin, daß auch bei einem Endspiel zu später Stunde noch viele hundert Zuschauer anwesend waren.
Diese Sportfeste mit ihrer weit interessanteren Art des KO-Systems oder jeder gegen jeden bestimmten in der Nachkriegszeit die sportliche Bühne. Finanziert wurden diese Feste durch Verkauf von Eintrittskarten und Blumen zum Anstecken. Die jungen Mädels aus dem Ort, meist auch Mitglied im Sportverein, waren bestrebt, möglichst viele Blumen an den Mann oder die Frau zu bringen. Die Mädels mit dem höchsten Verkaufserlös waren zum Dank auch die meist gefragten Tänzerinnen abends beim Sportlerball.
Den ersten großen Erfolg hatte LI-BI schon 1946 in der Rheinland-Pokalrunde.
LI-BI erkämpfte sich durch einen Sieg über Kirchweiler — allerdings durch Losentscheid, da das Spiel auch nach der Verlängerung 2: 2 endete — die Teilnahme auf überregionaler Ebene und mußte schon am nächsten Sonntag gegen den damaligen Oberligisten Trier 05 antreten.
Allerdings kam diese Begegnung recht eigenartig zustande. Die erste Auslosung hatte LI-BI den Platzvorteil gebracht, und Trier hätte dann in Birgel in der „Sandkaul" spielen müssen.
Wahrscheinlich war die „Sandkaul" in Trier bekannt, jedenfalls hatte man einen Fehler bei der Auslosung entdeckt und Trier bekam das Heimspiel. Am 11.11.1946 fuhren wir mit dem Holzvergaser von Paul Krost, ein offener LKW, nach Trier und erreichten nach 6-stündiger Fahrt kalt und durchfroren das Trierer Stadion, daß in einem trostlosen Zustand war. Die Umkleidekabinen waren kalt und ohne Fenster. Nach einem Aufwärmen von 30 Minuten mußten wir bereits zum Spiel antreten.
Schon beim Einlaufen erhielt unsere Mannschaft herzlichen Applaus, denn wie LI-BI sich trotz des zweiten Nachkriegsjahres in Trier vorstellte, war schon erstaunlich.
Ein Lissendorfer Junge — Richard Meyer — der vor dem Krieg mit seinen Eltern nach Amerika ausgewandert war, hatte unsere Mannschaft mit einer kompletten neuen Garnitur, eine Art Wintrgarnitur, ausgerüstet. Es war eine Art Eis-Hokey-Ausrüstung, schön warm, Ellenbogenschutz, Farben rot-weiß, kurzum, für's Auge eine tolle Sache.
Während Trier mit verwaschenen Trikots, in verschiedenen Farben und bunten Strümpfen einlief, stellte sich LI-BI wie gesagt in total neuer Kluft vor. Erstaunte Trierer Zuschauer sagten: ,,Ei, waat hon die schien Schagettcher un, dir mut jo gewannen, ei, soh, hut ihr die fir Botter un Spääck gekaft?"
Zum allgemeinen Verständnis ins Deutsche übersetzt „Ei, was habt ihr schöne Trikots an, ihr müßt ja gewinnen, ei, sagt, habt ihr die für Butter und Speck gekauft?"
Das war eine Anspielung darauf, weil wir vom Land kamen und weil in dieser Zeit das „Maggeln" so modern war.
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Trotz der neuen Garnitur merkten wir bald, daß uns die Trierer als Oberligst doch eine Nummer zu groß waren. Wir verloren zwar das Spiel mit 0 : 8, hatten aber als Mannschaft der zweiten Kreisklasse einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen, der auch von den vielen hundert Zuschauern honoriert wurde. Die Landeszeitung schrieb im Spielbericht: ,,Trotz des 4 Klassen Unterschiedes brauchte Trier nicht stolz zu sein, „nur" 8 Tore geschossen zu haben, denn die Gäste spielten mit sympathischem Eifer, waren aber letztlich dem Gegner nicht gewachsen!"
Daß die Zeitung recht hatte, beweist die Tatsache, daß Trier das nächste Pokalspiel gegen den FC Idar mit 0 : 2 verlor und 14 Tage später ein Punktspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern; die sogenannte „Walter-Elf" sogar mit 0 : 20.
LI-BI blieb aber weiterhin mit beiden Füßen auf dem Teppich und wurde auf Grund einer guten Gesamtleistung im Jahre 1948 Kreismeister der zweiten Kreisklasse Daun.
Der Titel wurde in Wallenborn errungen. Weil es damals noch kein Telefon gab, hatte man vorgesorgt und eine Brieftaube mit nach Wallenborn genommen. Durch diese schnelle Nachrichtenübermittlung wußte man zu Hause schnell Bescheid. Die Mannschaft wurde am Bahnhof empfangen, der 1. Vorsitzende Willi Strahl sprach ein Glückwunsch und ein Dankeswort.
Jeden Spieler wurde von den Dorfschönen ein geflochtener Eichenkranz auf den Kopf gedrückt. Eine Meisterschaftsfeier fand abends im Vereinslokal Meyer-Assion statt.
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Lissendorf/Birgel 1948 (links) gegen Hillesheim |
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von vorne: Josef Etwein; Josef Heuser; Helmut Drese; Alois Ulrich; Karl-Heinz Ewen; Karl Zimmer; Otto Mauer; Karl Leuwer; Jakob Demary; Peter Crump; Paul Schneider; Edmund Manderfeld
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SU Lissendorf |
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1949 trennten sich beide Vereine, weil außenstehende Elemente es fertig brachten, beide Orte gegeneinander auszuspielen.
So spielten wir dann als SU Lissendorf in der 1. Kreisklasse weiter.
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SU Lissendorf 1949 |
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Josef Heuser, August Günter, Paul Schneider, Jakob Meyers, Josef Schmitz, Erich Spohr, Josef Zimmer, Josef Etwein, Josef Assion, Paul Scheider, Rudi Assion
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Pfingsten 1950 gastierte auf Einladung der 1. FC Köln in Lissendorf. Wir hatten natürlich nichts zu bestellen und verloren das Freundschaftsspiel mit 2 : 8 Toren. Eine großartige Zuschauerkulisse wohnte diesem Spiel bei. Den Kölner halle es so gut in Lissendorf gefallen, daß sie sich zur Kirmes 1950 wiederum in Lissendorf einfanden. Vielleicht hatte die gute Aufnahme und Bewirtung der Gäste auch dazu beigetragen, jedenfalls waren die Kölner gnadig mit uns und wir verloren nur 2 : 4.
1952 war unsere Mannschaft zum ersten mal auf internationaler Ebene tätig. Auf Einladung gastierte eine englische Armeemannschaft in Lissendorf und bot vor 600 Zuschauern bei einem Freundschaftsspiel beste englische Fußballkost.
Nach wechselndem Erfolg in den letzten Jahren wurde Lissendorf dann im Jahre 1952 Kreismeister der 1. Kreisklasse Daun und gleichzeitig Gewinner des Fairnispreises.
Zu diesem Erfolg noch eine Erläuterung:
Die Spielzeit 1951-52 gestaltete sich zu einem Zweikampf zwischen dem SV Pelm und Lissendorf. Der Zufall wollte es, daß Pelm und Lissendorf im letzten Spiel in Pelm aufeinander trafen. Pelm war sich seiner Sache so sicher, hatte eine große Meisterschaftsfeier mit Musik, Tanz, usw. organisiert, das Spiel sollte nur eine Formsache sein. Doch am Endspieltag, am 18. Mai 1952 wurden die Meisterschaftsträume der Pelmer jäh beendet. Vor rund 1000 Zuschauer stand das Spiel bei Halbzeit 2 : 2. In der zweiten Halbzeit spielte nur noch eine Mannschaft, die aus Lissendorf. Pelm wurde regelrecht demoralisiert und wir gewannen das Spiel mit 7 : 2 Toren und damit auch die Kreismeisterschaft.
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Trierischer Volksfreund vom 21. Mai 1952 |
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SPORT-RUNDSCHAU vom 21. Mai 1952 |
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SV Lissendorf - Meister des Kreises Daun
Unser Bild zeigt den frischgebackenen Meister der Dauner 1. Kreisklasse, SV Lissendorf. Die Elf schlug zuletzt den schärfsten Rivalen Pelm eindeutig mit 7:2 und konnte sich somit den Meistertitel sichern. Die Mannschaft: von links nach rechts sitzend: Manderfeld, Krost, Schneider kniend: Mauer, Leuwer, Spohr stehend: Heuser, Meyers, Karl Zimmer, Caspers, und Danielzik. Weiterhin beteiligten sich noch die Spieler Josef Zimmer, Ewen, Miesen und Müller an der Meisterschaftsrunde.
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Man begann auch wieder im Verein mit Geräteturnen, Bodenturnen, Keulenschwingen usw.
Als Übungsraum diente der Pfarrsaal neben dem Pfarrhaus. Übungsleiter waren Josef Leuwer und Mathias Assion.
Der erwähnte Pfarrsaal und das Pfarrhaus wurden im Rahmen der Ortssanierung 1974 abgerissen, das neue Pfarrhaus an anderer Stelle errichtet.
Aufgeweckt durch finanziellen Erfolge der Vereine bei den Sportfesten meldete sich in den 50er Jahren auch schon das Finanzamt und die Vereine mußten eine Umsatzsteuererklärung abgeben.
In den kommenden Jahren wurde bei den Meisterschaftsspielen zwar immer an der Spitze mitgemischt, aber der große Erfolg kam dann wieder im Jahre 1956. Die Kreismeisterschaft und der Fairnispreis landeten wieder in Lissendorf. Einen Dämpfer bekam unsere Mannschaft allerdings dann bei den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse. Hier waren uns die Moselmannschaften doch überlegen und wir mußten in der Kreisklasse bleiben.
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SV Lissendorf Kreismeister 1956 |
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mit Vorstand Erich Spohr, Josef Deckers, Matthias Assion, Otto Mauer, Herbert Ulrich, Albert Caspers, Adi Lenz, Juppes Schneider, Helmut Ehses, Raimund Spohr, Alois Ulrich, Werner Ewen, Karl Assion; nicht im Bild: Edmund Manderfeld, Paul-Heinz Krost, Arno Danielzik, Rolf Ewen
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Jugendarbeit |
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Aber in all den Jahren der Erfolge wurde die Jugendarbeit nicht vergessen. Die Erfolgsbilanz der Jugendarbeit hier im Spiegel:
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A-Jugend |
Staffelsieger |
1956-57 |
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D-Jugend |
Kreismeister |
1956-57 |
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D-Jugend |
Kreismeister |
1957-58 |
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B-Jugend |
Kreismeister |
1957-58 |
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A-Jugend |
Kreismeister |
1957-58 |
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A-Jugend |
Kreismeister |
1958-59 |
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Eine stolze Bilanz, woran der damalige Betreuer der Jugendmannschaften Josef Deckers maßgeblichen Anteil hatte. Ihm sei hier an dieser Stelle ein Wort des Dankes gesagt.
Deckers war von 1959 bis 1964 Kreisfußballsachbearbeiter und lange Jahre Staffelleiter des Kreises Daun.
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Bild Jugendmannschaft 1958/59 |
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Betreuer Josef Deckers 1958/59; Heinz-Josef Leuwer, Hermann Palms, Reiner Assion, Mathias Hoffmann, Reinhold Ehses, Wolfgang Zimmer, Wolfgang Zender, Ewald Assion, Helmut Hoffmann, Helmut Hoffmann (Jenerich), Wilfried Schneider, Gisbert Wald
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Aber Jugendarbeit ist auch mit Schwierigkeiten verbunden. Zu dieser sogenannten Jugendarbeit gehörte auch die Ausbildung und Unterhaltung einiger Schülermannschaften. So wurden z.B. alle Schüler und Jugendlichen mit einem Beitrag von 0,50 DM belastet. Die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage hatte zwar auch in Lissendorf Fuß gefaßt, doch waren die Belastungen für Ausrüstungsgegenstände der Spieler, die von privater Seite getragen wurden, für manche Familien doch etwas hoch. So konnte es passieren, daß Jugendliche oder Schüler, die noch im Besitz von Fußballschuhen waren, mit Halbschuhen spielten, die heimlich zu Hause „ausgeliehen" wurden. Entstandene Schäden wurden dann schnellstens vom Dorfschuster Felix Winkler unentgeldich behoben. Er hatte für den Fußball ein Herz. Er kam aus Oberschlesien und von ihm stammte auch der Satz, der damals die Runde machte:„Mann, dem war ein schöner Spiel!"
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Doch zurück zur Jugendarbeit.
Zur Ausbildung der Jungens gehören ja auch Bälle. Da auch der Verein noch nicht über soviel Material verfügte, daß jede Mannschaft genügend ausgerüstet war, spitzte man kurzerhand die Ohren, wann und wo z.B. im Ort Schlachtfest war. Der Besitzer der „Wutz", die drann glauben mußte, wurde informiert und er sorgte dann dafür, daß die Schüler dann die getrocknete Schweinsblase bekamen. Diese wurde aufgeblasen und als Ersatzball benutzt. Anfängliche Fahrgelegenheiten, die noch mit Schwierigkeiten verbunden waren, verbesserten sich zusehends, so daß ein regelmäßiger Spielbetrieb für die Schüler und Jugendlichen gesichert war.
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Die C-Jugendmannschaft, Kreismeister 1959/60 |
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Harry Schneider; von links nach rechts: Altenweg, Kurt Zimmer, Manfred Schmitz, Rudi Leuwer, Bruno Heuser, P. Gerhards, Günter Assion, H. Josef Meyers unten: Bernd Pommnitz, Eduard Meinen, Klaus Meinen
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SU Lissendorf e.V. |
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1963 betrug die Mitgliederzahl der SU 150 Mitglieder.
Ebenfalls wurde im Jahre 1963 beim Amtsgericht Hillesheim die Eintragung der SU in das Vereinsregister beantragt.
Im Jahre 1964 hatten unsere Nachbarn aus Birgel Mannschaftsschwierigkeiten und es tauchte erstmals wieder der Gedanke einer Spielgemeinschaft oder einer Fusion mit Lissendorf auf.
Am 2. April 1965 bestätigte das Amtsgericht Hillesheim, daß die SU Lissendorf unter der Nr. 32 in das Vereinsregister Nr. 4 eingetragen ist.
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Spielunion Lissendorf Anfang 1960 |
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SU Anfang 1960: Wolfgang Zimmer, Karl Zimmer, Hermann Palms, Karl Assion, Edmund Manderfeld, Ewald Bohnen, Klaus Weber, Otto Mauer, Dieter Meyer, Paul Leuwer, Erich Caspers; nicht im Bild: Mathias Hoffmann, Werner Ewen, Alois Ulrich
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Unter dem 1. Vorsitzenden Mathias Assion II. Vorsitzenden Rolf Ewen Schriftführer Wolfgang Zimmer Jugendwart Herbert Ullrich Kassenführer Paul Leuwer Betreuer Josef Etwein Mannschaftsführer Erich Caspers
darf der Verein ab sofort den Namen
„SU Lissendorf e.V." führen.
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Aktion "Gut Schwein" |
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Start der Aktion "Gut Schwein" durch die SU Lissendorf e.V. 1965. Mehr dazu unter der Rubrik: Aktion "Gut Schwein".
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Im Jahre 1968 mußte die 1. Mannschaft den bitteren Weg in die zweite Kreisklasse antreten.
Die 1. Mannschaft spielte dann in der zweiten Kreisklasse und eine weitere Mannschaft spielte in der Reserveklasse.
Eine weitere kulturelle Tätigkeit des Vereins begann 1969. Der Verein als Veranstalter organisierte einen „Bunten Abend im Zeichen des Karnevals". Dieser Abend wurde ein voller Erfolg und wurde in seiner Art bis heute und wird auch in Zukunft regelmäßig durchgeführt.
Bedingt durch den Abstieg der SU und die personelle Not des SV Birgel richtete ein Freund des Sports, Herr Günther Schwalbe, ein Schreiben an den Vorstand von Lissendorf und Birgel. In diesem Schreiben erwägte Herr Schwalbe eine Diskussion über eine mögliche Fusion beider Vereine. Herr Schwalbe hatte beide Vorstände in das Vereinslokal Assion eingeladen. Als sich nach einer längeren Versammlung und Aussprache die beiden Vorstände trennten, stand man einer Fusion positiv gegenüber. Allerdings müßte dann noch viele Punkte geklärt werden.
Diese Punkte sind in den 3 Gründungsversammlungen des S.V. Oberkyll geklärt und im jeweiligen Protokoll festgehalten worden.
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1. Mannschaft aus dem Jahre 1964/65 |
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von links nach rechts: Wolfgang Zimmer, Herbert Schneider, Karl Assion, Kurt Zimmer; Betreuer: Josef Etwein, Edmund Manderfeld mittlere Reihe: Klaus Weber, Wilfried Schneider, Heinz-Josef Leuwer, Erich Caspers, Paul Leuwer, Ewald Bohnen
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1. Vorsitzende SU Lissendorf |
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Meyer Peter Thomas Lehrer Muders Lehrer Hoffmann Adolf Strahl Willi Krost Paul Leuwer Josef Kirsch Hubert Assion Matthias Geilenkirchen Raimund Zimmer Wolfgang
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Schiris SU Lissendorf |
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Klein Josef Leuwer Eberhard Mauer Nikolaus Meyer Johann Etwein Josef Schneider Herbert Deckers Josef Leuwer Alfred Leuwer Rudolf
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Ende 60er Jahre |
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von links: Schneider Wilfried, Assion Karl, Leuwer H. Josef, Waber Klaus, Heuser Bruno, Schneider Herbert, Caspers Erich vorne: Krämer Karl, Assion Ewald, Zimmer Kurt, Michel Manfred, Leuwer Rudi
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zum Seitenanfang
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