Die Birgeler Geschichte in Stichworten:

893 erste urkundliche Erwähnung von Birgel

1500 Erweiterung der Kapelle, der Hl. Hubertus ist Schutzpatron

16. Jh. die ersten Häuser in Birgel sind: Thelen, Kläs und Schötz

1691 die Kapelle erhält eine neue Glocke

1832 Bau der Staatstraße Aachen-Koblenz-Mainz durch Birgel

1849 die erste Schule wird gebaut

1851 Matthias Hack baut an der Chaussee die erste Gaststätte

1874 Gründung des Gesangsvereins ,,Eintracht Birgel“

1901 eine neue Schule wird für 5200 Mark gebaut

1930 Gründung des Sportvereins Birgel

1954 der Dorfbach wird kanalisiert

1955 die Kapelle wird renoviert

1960 Bau eines neuen Wasserwerkes

1968 Neubau des Sportplatzes

1969 Neubau des Friedhofes

1969 Neugründung des Musikvereins ,,Hubertusbläser“



Sportverein Birgel

Es war im Jahre 1930. Der Volksschullehrer Otto Nerz, 1892, ist Reichstrainer der Fußballnationalmannschaft, Sepp Herberger, sein späterer Nachfolger, zählt zu seinen Lieblingsschülern. 1929 hat die Nationalmannschaft eine glänzende Bilanz aufzuweisen, 4 Siege und ein Unentschieden in 5 Länderspielen. Darunter das unvergessene Spiel in Turin gegen Italien mit 2 : 1, der Held ist der deutsche Torwart Stuhlfauth.

In dieser Zeit taten sich in Birgel einige beherzte Männer zusammen, um eine Fußballmannschaft zu bilden. Während in verschiedenen Nachbardörfern schon Vereine bestanden und Spieler zum Teil dort gespielt hatten, wollte man es auch im eigenen Ort versuchen.

Zunächst war die Sportplatzfrage zu lösen, was nicht ganz einfach war. Nach-
dem man ein einigermaßen geeignetes Gelände ,,Auf der Heide“ gefunden hatte, war noch sehr viel Arbeit zu tun, um daraus ein Spielfeld zu machen. In unzähligen Arbeitsstunden wurden mit Schaufel, Axt und Schubkarren Uneben-
heiten, Sträucher und Bäume beseitigt. Das ,,Große Spiel“ kann beginnen.



Gründerjahr 1930 Birgel 



oben Rechts von links:
Anton Crump, Christoph Busch, Hillarius Nikolay, Bernhard Lamberty, Mitte: Heinrich, Neuerburg, Johann Kaster, Hans Brandscheid; Unten: Josef Meyer, Nikolaus Brandscheid, Karl Meyer;
Nicht im Bild: Casper Müller; Kassierer: Hillarius Nikolay; Spielführer: Nikolaus Brandscheid;
Vorstandsmitglieder: Hans Braun, Jakob Demary I.





Große Vorbilder kannte man nur dem Namen nach aus den Zeitungsberichten oder von Rundfunkberichten aus dem krächzenden Volksempfänger, den noch lange nicht jedes Haus besaß. Die Regeln waren noch lange nicht allen Spielern oder Zuschauern bekannt. Ebensowenig gab es immer geschulte Schiedsrichter. Die Freude am Spiel war vorherrschend, nicht System und Taktik. Die Kluft kam selten von der „Stange", sondern war oft selbstgeschneidert. Hierzu trug besonders der Schneidermeister Jakob Demary bei, der auf diesem Gebiete den Verein sehr unterstützte. Außerdem war er zu der Zeit l. Vorsitzender des Sportvereins.



Mannschaft Birgel 1936-38 



v.l.: Theo Brandscheid, August Günther, Hans Brandscheid, Hans Trinzen, Hans Neuerburg, Bernhard Brandscheid, Hans Demary, Rudi Schneider, Hans Frangenberg, Heinrich Meyer, Heinrich Crump;
Nicht im Bild: Res. Spieler: Peter Schmitt, Bernhard Crump, Richard Günther, Bernhard Trinzen



Mannschaft Birgel 1940 



stehend: Walter Surges, Paul Schmitt, Peter Crump 1., Peter Spoden, Walter Konder, Hans Brandscheid; knieend: Hans Hansen, Theo Brandscheid, Peter Crump II.
sitzend: Franz Crump, Josef Esch, Jakob Demary II.
Reserve nicht im Bild: Leo Crump





1945 beginnt man mit zusammengewürfelten Mannschaften wieder den Spielbetrieb. Fremde Gesichter sind im Ort aufgetaucht, Einheimische vermischen sich im Sport mit Flüchtlingen und sogar belgische Besatzungssoldaten vertauschen ihre Uniform mit der Spielerkluft der Fußballer. Die Transportmöglichkeiten für Auswärtsspiele sind beschränkt. Fahrrad, Bahn und im günstigsten Fall ein „Holzvergaser" sind die Transportmittel. Zum Nachbardorf geht's auch manchmal zu Fuß.

Zunächst versuchte man es wieder mit der
„Sportunion Lissendorf-Birgel"
und hatte auch mit der 1. Mannschaft beachtliche Erfolge.



SPORTUNION LISSENDORF-BIRGEL

Das erste Spiel nach dem Krieg fand 1945 gegen Oberbettingen statt, dass mit 1 : 3 verloren wurde. Als" Sportplatz" wurde eine größere Wiese zwischen Lissendorf und Oberbettingen ausgewählt.

Lissendorf und Birgel schlossen sich zu einer Spielgemeinschaft zusammen und spielten unter dem Namen Sport-Union Lissendorf - Birgel, kurz LI-BI
genannt.

LI-BI wurde eine gute Mannschaft und vor allem eine gefürchtete Pokalmannschaft. Es gehörte schon zum guten Ton, dass die erste Mannschaft LI-BI auf den Sportfesten gehörig absahnte. Viele erste Preise in Form von Pokalen künden von den Erfolgen.



Ein Erfolg und ein erster Preis bedeutete viel mehr, als ein gewonnenes Spiel bei dem heutigen Modus. Damals mußten die Mannschaften in einem Pokalturnier 2x10 Minuten jeder gegen jeden spielen. Bei einer Teilnahme von 20 und mehr Vereinen konnte es passieren, daß das Endspiel abends gegen 21 Uhr ausgetragen wurde.

Der Reiz einer solchen Veranstaltung lag darin, daß auch bei einem Endspiel zu später Stunde noch viele hundert Zuschauer anwesend waren.

Diese Sportfeste mit ihrer weit interessanteren Art des KO-Systems oder jeder gegen jeden bestimmten in der Nachkriegszeit die sportliche Bühne. Finanziert wurden diese Feste durch Verkauf von Eintrittskarten und Blumen zum Anstecken. Die jungen Mädels aus dem Ort, meist auch Mitglied im Sportverein, waren bestrebt, möglichst viele Blumen an den Mann oder die Frau zu bringen. Die Mädels mit dem höchsten Verkaufserlös waren zum Dank auch die meist gefragten Tänzerinnen abends beim Sportlerball.

Den ersten großen Erfolg hatte LI-BI schon 1946 in der Rheinland-Pokalrunde.

LI-BI erkämpfte sich durch einen Sieg über Kirchweiler — allerdings durch Losentscheid, da das Spiel auch nach der Verlängerung 2: 2 endete — die Teilnahme auf überregionaler Ebene und mußte schon am nächsten Sonntag gegen den damaligen Oberligisten Trier 05 antreten.

Allerdings kam diese Begegnung recht eigenartig zustande. Die erste Auslosung hatte LI-BI den Platzvorteil gebracht, und Trier hätte dann in Birgel in der „Sandkaul" spielen müssen.

Wahrscheinlich war die „Sandkaul" in Trier bekannt, jedenfalls hatte man einen Fehler bei der Auslosung entdeckt und Trier bekam das Heimspiel. Am 11.11.1946 fuhren wir mit dem Holzvergaser von Paul Krost, ein offener LKW, nach Trier und erreichten nach 6-stündiger Fahrt kalt und durchfroren das Trierer Stadion, daß in einem trostlosen Zustand war. Die Umkleidekabinen waren kalt und ohne Fenster. Nach einem Aufwärmen von 30 Minuten mußten wir bereits zum Spiel antreten.

Schon beim Einlaufen erhielt unsere Mannschaft herzlichen Applaus, denn wie LI-BI sich trotz des zweiten Nachkriegsjahres in Trier vorstellte, war schon erstaunlich.

Ein Lissendorfer Junge — Richard Meyer — der vor dem Krieg mit seinen Eltern nach Amerika ausgewandert war, hatte unsere Mannschaft mit einer kompletten neuen Garnitur, eine Art Wintrgarnitur, ausgerüstet. Es war eine Art Eis-Hokey-Ausrüstung, schön warm, Ellenbogenschutz, Farben rot-weiß, kurzum, für's Auge eine tolle Sache.

Während Trier mit verwaschenen Trikots, in verschiedenen Farben und bunten Strümpfen einlief, stellte sich LI-BI wie gesagt in total neuer Kluft vor. Erstaunte Trierer Zuschauer sagten: ,,Ei, waat hon die schien Schagettcher un, dir mut jo gewannen, ei, soh, hut ihr die fir Botter un Spääck gekaft?"

Zum allgemeinen Verständnis ins Deutsche übersetzt „Ei, was habt ihr schöne Trikots an, ihr müßt ja gewinnen, ei, sagt, habt ihr die für Butter und Speck gekauft?"

Das war eine Anspielung darauf, weil wir vom Land kamen und weil in dieser Zeit das „Maggeln" so modern war.



Trotz der neuen Garnitur merkten wir bald, daß uns die Trierer als Oberligst doch eine Nummer zu groß waren. Wir verloren zwar das Spiel mit 0 : 8, hatten aber als Mannschaft der zweiten Kreisklasse einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen, der auch von den vielen hundert Zuschauern honoriert wurde. Die Landeszeitung schrieb im Spielbericht: ,,Trotz des 4 Klassen Unterschiedes brauchte Trier nicht stolz zu sein, „nur" 8 Tore geschossen zu haben, denn die Gäste spielten mit sympathischem Eifer, waren aber letztlich dem Gegner nicht gewachsen!"

Daß die Zeitung recht hatte, beweist die Tatsache, daß Trier das nächste Pokalspiel gegen den FC Idar mit 0 : 2 verlor und 14 Tage später ein Punktspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern; die sogenannte „Walter-Elf" sogar mit 0 : 20.

LI-BI blieb aber weiterhin mit beiden Füßen auf dem Teppich und wurde auf Grund einer guten Gesamtleistung im Jahre 1948 Kreismeister der zweiten Kreisklasse Daun.

Der Titel wurde in Wallenborn errungen. Weil es damals noch kein Telefon gab, hatte man vorgesorgt und eine Brieftaube mit nach Wallenborn genommen. Durch diese schnelle Nachrichtenübermittlung wußte man zu Hause schnell Bescheid. Die Mannschaft wurde am Bahnhof empfangen, der 1. Vorsitzende Willi Strahl sprach ein Glückwunsch und ein Dankeswort.

Jeden Spieler wurde von den Dorfschönen ein geflochtener Eichenkranz auf den Kopf gedrückt. Eine Meisterschaftsfeier fand abends im Vereinslokal Meyer-Assion statt.



Lissendorf/Birgel 1948 (links) gegen Hillesheim 



von vorne:
Josef Etwein; Josef Heuser; Helmut Drese; Alois Ulrich; Karl-Heinz Ewen; Karl Zimmer; Otto Mauer; Karl Leuwer; Jakob Demary; Peter Crump; Paul Schneider; Edmund Manderfeld





Sportverein Rot-Weiß Birgel

1949 trennten sich beide Vereine, weil außenstehende Elemente es fertig brachten, beide Orte gegeneinander auszuspielen.

In Birgel glaubte man wieder einen eigenen Verein aufleben lassen zu können. Unter:

„Sportverein Rot-Weiß Birgel"

erreichte man wohl keine Meisterschaftsehren, jedoch zeugen noch zahlreiche
Sieger-Urkunden von Sportfesten und Turnierspielen davon, daß man gut mit
halten konnte. 1950 war die Spielerdecke doch wieder recht zusammen geschrumpft und der Spielbetrieb mußte eingestellt werden.
Bis 1956 mußte gewartet werden, bis in Birgel unter dem Namen: „S.V. Birgel" wieder ein Fußballverein entstand.

Die Gründungsversammlung fand am 4. 3. 1956 statt. 1. Vorsitzender wurde damals Paul Konder. Mit sehr viel Selbsthilfe und kleinen Zuschüssen aus Totomitteln von Sportbund, aus Kreismitteln und der Gemeinde war es möglich, den Platz „Roter Sand" spielbar zu machen. Auf Anhieb erreichte die I. Mannschaft die Kreismeisterschaft der B-Klasse 1956/57 und somit den Aufstieg in die A-Klasse. Auch dort konnte man sich gut behaupten. 1958 errang man den Kreispokal. Der große Sprung zur späteren A-Klasse, die über die Kreise Daun-Bitburg-Prüm gebildet war, wollte leider nicht gelingen.



Sportplatzbau 



Kreismeister B-Klasse + Kreispokalsieger 1956/57 



stehend: Paul Konder, Erich Heibach, Werner Crump, Walter Michaelis, Jakob Demary, Karl Crump, Ferdi Malburg
knieend: Günther Doffing, Martin Klinkhammer, Horst Peschtrich, Nikolaus Busch, Heinz Busch
Reserve nicht im Bild: Anton Haas



Mannschaft Birgel 1960 



stehend: Anton Haas, Martin Klinkhammer, Erich Heibach, Rudi Thomas, Jakob Demary, Nikolaus Busch
knieend: Heinz Busch, Günther Doffing, Horst Pesch-trich, Zenon Palliardi, Bert Müsch



Zu dieser Zeit bestand im Sportverein Birgel auch eine Tischtennisabteilung.

Vom Vorstand wurde der Kontakt zu den anderen örtlichen Vereinen besonders gepflegt, Veranstaltungstermine abgestimmt, die Zusammenarbeit konnte man als gut bezeichnen.

Sorgenkind war über lange Jahre hinaus der Sportplatz. Nach vielen Anträgen, Besprechungen mit Gemeinde, Kreis und Fußballverband war es dann soweit.

Ein absoluter Höhepunkt war das Abschneiden im D.F.B.-Pokal. Nach Siegen über Büscheich und Ferschweiler bekam man den Bezirksligisten Bitburg auf den eigenen Platz. Vor zahlreichen Zuschauern auch aus den Nachbarorten erreichte man ein 2 : 2, erst in der Verlängerung mußte man sich mit 3 : 5 geschlagen geben. Die Mitgliederzahl bewegte sich zwischen 60 und 70. Die bescheidenen Beiträge reichten bei weitem nicht aus, um die Unkosten zu decken. Einnahmen aus Sportfesten, Spenden vom Jagdpächter und anderen Gönnern halfen mit, den Spielbetrieb auch später mit mehreren Jugendmannschaften zu finanzieren. Die meisten Fahrten zahlten Die Spieler aus der eigenen Tasche.

Am 31. 5. 1969 konnte der völlig neuerstellte Sportplatz eingeweiht werden. Ein umfangreiches Fußballspielprogramm auf dem Platz und der Fußballkreistag im Festzelt mit 2 Tagen Tanz gaben dem Fest einen würdigen Rahmen.



Mannschaft Birgel 1965 



stehend: Martin Klinkhammer, Reinhold Ehses, Fredi Surges, Ewald Meyer, Werner Crump, Toni Haas, Heinz Busch
knieend: Horst Möfscrfe Manfred Sieger, Gisbert Wald, Walter Malburg



Mannschaft Birgel 



Bild: Erwin Hoffmann, Mathias Michels, Bruno Etwein, Mathias Meuser, Robert Harings, Horst Löbens, Egon Zilligen, Arno Ulrich, Eich, Leuschen, Franz Caspers, Franz Zilligen



Mit sehr viel Selbsthilfe in unzähligen Arbeitsstunden war auch der Bau der Umkleidekabinen und Toiletten entstanden. Es sei hier nicht versäumt, noch einmal allen Beteiligten im Namen aller Sportler und Mitglieder zu danken. Ob in der heutigen Zeit noch solche Bereitschaft zur selbstlosen Mithilfe besteht, muß bezweifelt werden.

Die Wichtigkeit der Jugendarbeit wurde vom Vorstand früh erkannt. Zur Spielsaison 1957/58 wurde erstmals eine D-Jugend gemeldet, 1961/62 eine gemischte A-Jugend (A-B-Jahrgänge). 1966/67 stellte der Verein bereits 3 Jugendmannschaften und teilweise später auch 4. Dazu trugen allerdings auch andere Nachbarvereine bei, besonders Lissendorf, mit denen man teilweise Jugendspielgemeinschaften bildete.

Ohne Übertreibung kann gesagt werden, daß es eine der erfolgreichsten Jugendabteilung im Kreis war. Zahlreiche Staffel- und Kreismeisterschaften und Kreispokalsiege wurden errungen. Als Kreismeister nahm die C-Jugend am 27. 8. 1966 in Bitburg an dem Bezirkssportfest (Teilnehmer 8 C-Jugend Kreismeister des Bezirks Trier) teil und erreichte den 3. Platz.

Im Turnierendspiel wurde gegen Eintracht Trier 05 efn beachtliches Unentschieden — auch nach Verlängerung und 11 Meter Schießen — erreicht. Als Lohn dafür erhielt man eine Fahne des Fußballverbandes Rheinland, die heute noch bei besonderen Anlässen getragen wird. Es ist die einzige Auszeichnung dieser Art im Kreis Daun.



Mannschaft Birgel mit Fahne 



Bild: Axel Heibach, Bruno Zilligen, Franz-Josef Gerhardt, Willi Demary, Konrad Becker, Martin Eich, Wolfgang Ulrich, Richard Meuser, Edgar Schuberth, Alfred Czajka, Josef Harings, Josef Demary





1. Vorsitzende des SV Birgel

I. Vorsitzende: des SV Birgel
Braun, Hans
Demary, Jakob I
Scheid, Josef
Wanders, Hermann
Peters, Josef
Konder, Paul 55/56
Demary, Jakob II
Richter, Heinz
Meuser, Peter Sen.
Junk, Anton



Schiedsrichter des SV Birgel

Hoor, Rudi
Schubert, Georg
Crump, Leo
Demary, Jakob I
Crump, Werner
Schneider, Hans + SVO
Meuser, Peter Jun.



In der A-Jugend wurde 1966/67 der Kreismeister erspielt. Nach Siegen über Etus Trier und Bernkastei zum Aufstieg in die A-Jugend Sonderklasse spielte die A-Jugend 1967/68 und 1968/69 in dieser auf Bezirksebene spielenden Sonderklasse. Im 1. Speiljahr wurde dort ein beachtlicher 4. Platz belegt. Nach dem 2. Jahr schieden einige gute Spieler aus Altersgründen aus und der Abstieg war nicht zu vermeiden.

Trotz Zuschüssen seitens des Fußballverbands und des Kreises mußten noch sehr viel finanzielle Opfer des Vereins gebracht werden. Viele Betreuer haben Zeit und Fahrtkosten mit eigenem PKW zur Verfügung gestellt, ohne deren Hilfe es nicht möglich gewesen wäre, einen solchen umfangreichen Jugendspielbetrieb aufrecht zu erhalten. Auch wenn sie hier nicht alle namentlich genannt werden können, wird ihnen hiermit recht herzlich gedankt.



Meisterschaften des S.V. Birgel



1. Mannschaft:

Staffelsieger B-Klasse Gruppe Nord 1956/57
Kreismeister B-Klasse 1956/57
Pokalsieger Kreis Daun 1957/58


Jugendmannschaften:

  Staffelsieger Kreismeister Kreispokalsieger
A-Jugend 1961/62 1966/67 1966/67
  1966/67 1970/71 1967/68
      1968/69
       
B-Jugend: 1964/65 1964/65 1964/65
  1966/67 1966/67 1967/68
  1967/68   1970/71
       
C-Jugend: 1963/64    
  1964/65 1964/65  
  1965/66 1965/66 1965/66
  1966/67    
  1967/68    
  1970/71    


Besondere Verdienste in der Jugendbetreuung erwarben sich Peter Meuser sen. und Erich Heibach. Ebenso nahm sich Heinz Richter sehr der Jugendbetreuung an; er war über ein Jahrzehnt Kreis-Jugendleiter.



Die 1. Birgeler Jugendmannschaft 1957/58 



von links nach rechts:
Surges Fredi, Crump Hans Josef, Neumann Rolf, Schmilz Anton Werner, Busch Hartmut, Meier Ewald, Meier Horst vor dem Spiel gegen Gerolstein



Jugendmannschaft des SV Birgel 



untere Reihe von links nach rechts:
Meier Werner, Meuser Richard, Crump Rudolf, Vaack Hans, Hoffmann Edgar, Demary Ewald, Demary Willi, Bernardy Otmar, Demary Josef, Crump Heribert, Eich Martin



Mannschaft SV Birgel vor der SV Oberkyll Gründung 



stehend von links nach rechts:
Crump Werner, Klinkhammer Martin, Busch Heinrich, Kloss Heinz, Gesser Franz

kniend von links nach rechts:
Meuser Mathias, Ulrich Arno, Meier Ewald, Löbens Horst, Malburg Walter, Morsch Horst



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